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Familie
Kinder sind die Zukunft unserer Gesellschaft. Daher darf eine Famillie zu gründen nicht als Luxus betrachtet werden.

In der letzten Zeit ist der Bedarf nach bezahlbarer und professioneller externen Kinderbetreuung in unterschiedlichen Formen stark gestiegen. Daher müssen die unterschiedlichsten Formen der externen Betreuung stärker gefördert werden. Es reicht aber nicht Institutionen ins Leben zu rufen, wo die Kinder einfach 'abgestellt' werden. Nur durch genügend und sorgfältig ausgebildetes Personal, die sich Zeit nehmen um die Entwicklung der Kinder auch ausserhalb der Famillie zu gewährleisten, kann eine bedarfsgerechte Förderung gerecht werden.

Wirtschaft
Die schweizerische Wirtschaft baut vor allem auf einer lebendige KMU-Kultur mit Schwerpunkt im Dienstleistungssektor auf. Wir haben keine speziellen Bodenschätze oder materielle Rohstoffe zu bieten. Dafür ist die hohe Wertschöpfung und tiefe Steuerbelastung auch für internationale Unternehmungen interessant.

Vielfach fehlt in den Firmen das Bewusstsein wie wichtig hoch motivierte und gut Ausgebildete Arbeitnehmer sind - dies ist unser Kapital der Zukunft. Gerade in unserer schnellebigen Zeit wird in vielen Firmen viel zu kurzfristig geplant. In einem Umfeld, wo sich die Angestellten wohl fühlen und Perspektiven sehen wird viel effizienter gearbeitet, was schlussendlich dem Unternehmen zu gute kommt. Durch geschickte Förderung und fortwährender Ausbildung der Mitarbeiter kann der längerfristige Firmenerfolg gewährt werden.

Jeder Mensch hat im Arbeitsalltag eine unterschiedliche Rolle das Zusammenspiel untereinander funktioniert aber nur wenn jeder auch ein Teil der Verantwortung anderer Rollen übernimmt. Z.B. sollen Unternehmer mehr soziale Verantwortung gegenüber den Angestellten wahrnehmen aber gleichzeitig sollen auch Arbeitnehmer mehr Unternehmerische Verantwortung mittragen. Miteinander und nicht gegeneinander ist das Ziel.

Ich bin grundsätzlich für mehr freie Marktwirtschaft. Aber auch eine freie Marktwirtschaft braucht Regeln und Gesetze, dass diese nicht einseitig missbraucht wird. Dazu gehört z.b. auch die Erleichterung von Parallelimporten.

Die KMU's sollen gefördert werden. Dazu braucht es einerseits eine grössere Risikobereitschaft unserer Gesellschaft aber auch staatliche Förderung. Der administrative Kontakt mit den Behörden ist in der Schweiz noch viel zu kompliziert. Aber auch die Förderung von Risikokapitalgebern sowie die Ausbildung gehört auch dazu.

Ausbildung
Während Jahrzenten gehörten die Schweizer zu den Bestausgebildesten überhaupt. Aber die anderen Ländern schlafen nicht. Wir dürfen uns nicht auf den Loorbeeren der Vergangenheit ausruhen. Die Wirtschaft und die internationale Gesellschaft ändert sich ständig - da muss auch unsere Ausbildung mithalten können.

Jedes Unternehmen, das Lehrlinge Ausbildet leistet einen wichtigen Beitrag an unserer Zukunft, dies soll auch belohnt werden. Aber mit guten Lehrstellen alleine sind wir noch nicht konkurrenzfähig. Viele Firmen verlangen Top Angestellte mit jahrelanger Erfahrung in der Wirtschaft, aber wer ist auch wirklich bereit jungen Menschen mit wenig Erfahrung die Change zu geben, die notwendige Erfahrung in der realen und harten Marktwirtschaft zu sammeln?

Aber auch die Hochschulen und Universitäten sind gefordert vermehrt mit der Wirtschaft zusammenzuarbeiten. Was bringt ein Hochschulabschluss oder einen Doktortitel in der Tasche, wenn man bei zukünftigen Arbeitnehmer abgewimmelt wird, mit der Begründung «Nach dem Studium haben Sie noch keine Ahnung wie die Industrie funktioniert - wir brauchen unternehmerisch denkende Praktiker mit Erfahrungen und keine Theoretiker...».